Montag, 4. Januar 2010

There and Back Again

Hui, da bin ich wieder und nichts hat sich geändert.
Ich war eine ganze Woche zu Hause in Deutschland um Weihnachten zu feiern und einfach nur ein bisschen Urlaub zu machen, was sich allerdings eher mal wieder in Stress umschlug, trotz allem aber fantastisch war. Allein schon der Empfang war echt klasse, ich bin angekommen und dachte, es wäre doch schön, wenn meine beste Freundin mich auch abholen würde und schwupps war sie auch schon da. :3

Am Sonntag bin ich wieder zurück nach Dublin und hatte Lena gleich noch mit im Gepäck :D Der Flug ging eigentlich recht schnell vorbei, aber die Verkaufsmeile bei Ryanair war mal wieder einmalig. Wir waren auch erst gegen 0:20 Uhr in Dublin, also leider schon zu spät für den letzten Bus und die letzte Bahn. Bis wir den Aircoach nehmen konnten verging auch noch eine halbe Ewigkeit und so kamen wir dank Bus und Taxi erst gegen 2:30 Uhr zu Hause an. Uff, zum Glück war niemand da, den man hätte dadurch aufwecken können.

Montag war Bankholiday und wäre es günstiger gewesen, wäre ich wahrscheinlich erst an diesem Tag nach Dublin zurück, aber eigentlich war das mal wieder ne Gelegenheit, um einen kleinen Ausflug zu machen. Wir haben die Bahn nach Malahide genommen, da meine Eltern mir bereits vom Castle vorgeschwärmt hatten und ich sowieso noch nie Richtung Norden gefahren bin (außer Belfast, aber das gilt nicht) Leider wurde es außerhalb Dublins plötzlich so neblig, dass sich meine Laune mit einem Schlag auch etwas trübte. Ist es eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass das Wetter immer schlecht ist, wenn ich hinaus gehe und Fotos machen will??!! D:
Malahide an sich ist jetzt nicht besonders spannend. Vielleicht ist ja der Strand ganz hübsch - wenn man ihn denn gesehen hätte. Ansonsten verhält es sich aber wie Dalkey und Killiney auch - ein Vorort der Reichen und Schönen.
Der Weg zum Castle ist allerdings umso länger und führt durch einen kleinen Wald, um direkt in einem riesigen Spielplatz zu enden. Wir hatten uns ein Family-Pack Hühnchen und Pommes geholt, und futterten dann auch um die Wette, aber irgendwie war das ein bisschen viel.
Das Schloss folgte nach vereistem Parkplatz und wirkte gar nicht so imposant, wie ich es mir erhofft hatte. Es war recht klein und überschaulich, allerdings war die Einrichtung recht hübsch. Wir haben uns den Eintritt einfach mal erlaubt (billig ist sowas nämlich nicht). Es gibt da keine richtige Führung in diesem Sinne, denn man hört nur die Stimme vom Band, die durch den Raum führt, ich muss aber zugeben, dass mir das Ganze doch recht gut gefallen hat. Die Räume sind voll mit Möbeln, das kenne ich von unseren deutschen Schlössern und Burgen gar nicht.

Bei Einbruch der Dämmerung klarte es allmählich auf, und wir fuhren wieder zurück nach Dublin, um in Connolly Station den Zug zu verlassen. Der östlichere Teil der Henry St ist irgendwie seltsam... Mir ist es vorher noch nie aufgefallen, aber irgendwie gibt es einen Teil der Straße, an dem wohl stehen muss: Billiger Scheiß, bitte hier! - Es gibt dort viele ausländische, vorzugsweise polnische und chinesische, Geschäfte, die sogar noch solchen Krimskrams wie Handyschalen verkaufen.
Wir sind noch mal kurz zu Penneys (billig shoppen, yeeeeeeeeeeeeeah!!) und danach in die Temple Bar, in der ich zugegebener Maßen schon eine halbe Ewigkeit nicht mehr Gast war. Das Problem daran ist aber auch, dass man dort das meiste Geld verliert. Ich glaube aber, das ich an meinem letzten Abend auch in die Temple Bar gehen, ein schönes Guinness trinken und die schöne Zeit vermissen werde.
Da ich allerdings am nächsten Morgen zur Arbeit musste, sind wir dann doch nach Hause.

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